Montag, 24. November 2014
Ärzte Zeitung, 24.01.2013

Abschlag

AOK wirft Apothekern Radikalisierung vor

BERLIN. In der Auseinandersetzung um den aktuell gültigen Apothekenabschlag wird der Ton schärfer.

Weil der Deutsche Apothekerverband die Rechenzentren aufgefordert hat, den vor dem AMNOG gültigen Kassenrabatt von 1,75 Euro zu berechnen, wirft Uwe Deh, geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes den Pharmazeuten "Eskalationspolitik" vor.

"Die Radikalisierung der Verbandspolitik" werfe die Frage auf, ob die privatrechtlichen Apothekenrechenzentren noch "eine gesetzeskonforme und störungsfreie Arzneimittelversorgung" garantieren könnten, so Deh.

Die Kassen fordern, dass die Apotheker weiterhin den mit dem AMNOG für zwei Jahre vorgegebenen Abschlag von 2,05 Euro pro Packung an die GKV abführen. Abschließend entscheiden muss über die genaue Rabatthöhe für 2013 die Schiedsstelle. (cw)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Diäten: Kein Königsweg zur schmalen Taille

Wollen Übergewichtige dauerhaft abnehmen, wird ihnen immer noch zu Diäten geraten - obwohl wissenschaftlich längst belegt ist, dass eine reduzierte Kost alleine nicht zum Idealgewicht führt. Zum erfolgreichen Schlankwerden gehört weitaus mehr. mehr »

Ebola: Erster Infizierter in Italien

Auch Italien hat nun seinen ersten Ebola-Fall. Ein italienischer Arzt hat sich bei einem Hilfseinsatz in Sierra Leone infiziert. mehr »

Mecklenburg-Vorpommern: Vogelgrippe-Virus bei Wildvogel nachgewiesen

Die Bedrohung durch das Vogelgrippe-Virus H5N8 steigt: Bei Rügen ist der Erreger erstmals bei einem Wildvogel entdeckt worden. Einige Bundesländer verordnen ihrem Geflügel nun Stallpflicht. mehr »