Dienstag, 31. März 2015
Ärzte Zeitung, 24.01.2013

Abschlag

AOK wirft Apothekern Radikalisierung vor

BERLIN. In der Auseinandersetzung um den aktuell gültigen Apothekenabschlag wird der Ton schärfer.

Weil der Deutsche Apothekerverband die Rechenzentren aufgefordert hat, den vor dem AMNOG gültigen Kassenrabatt von 1,75 Euro zu berechnen, wirft Uwe Deh, geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes den Pharmazeuten "Eskalationspolitik" vor.

"Die Radikalisierung der Verbandspolitik" werfe die Frage auf, ob die privatrechtlichen Apothekenrechenzentren noch "eine gesetzeskonforme und störungsfreie Arzneimittelversorgung" garantieren könnten, so Deh.

Die Kassen fordern, dass die Apotheker weiterhin den mit dem AMNOG für zwei Jahre vorgegebenen Abschlag von 2,05 Euro pro Packung an die GKV abführen. Abschließend entscheiden muss über die genaue Rabatthöhe für 2013 die Schiedsstelle. (cw)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Gefahrenquelle Patient: Wann Ärzte ihre Schweigepflicht brechen müssen

Hätten die behandelnden Ärzte von Andreas L. das Gefahrenpotenzial erkennen können und die Behörden darüber informieren müssen? Die ärztliche Schweigepflicht verbietet es, sich Dritten zu offenbaren - in der Regel, denn es gibt Ausnahmen. mehr »

Abrechnungstipp: Labor-IGeL richtig abrechnen

Bei der Abrechnung von Laborleistungen, die auf Patienten-Wunsch veranlasst werden, lauern Stolperfallen. Ein Abrechnungsexperte gibt Tipps, worauf Ärzte achten müssen. mehr »

Aortenstenose: TAVI-Herzklappe überzeugt

Aktuelle Studiendaten zur Effektivität und Sicherheit der neuen Transkatheter-Aortenklappe machen Hoffnung: Das Schlag­anfallrisiko sinkt offenbar deutlich. mehr »