Donnerstag, 28. Mai 2015
Ärzte Zeitung, 24.01.2013

Abschlag

AOK wirft Apothekern Radikalisierung vor

BERLIN. In der Auseinandersetzung um den aktuell gültigen Apothekenabschlag wird der Ton schärfer.

Weil der Deutsche Apothekerverband die Rechenzentren aufgefordert hat, den vor dem AMNOG gültigen Kassenrabatt von 1,75 Euro zu berechnen, wirft Uwe Deh, geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes den Pharmazeuten "Eskalationspolitik" vor.

"Die Radikalisierung der Verbandspolitik" werfe die Frage auf, ob die privatrechtlichen Apothekenrechenzentren noch "eine gesetzeskonforme und störungsfreie Arzneimittelversorgung" garantieren könnten, so Deh.

Die Kassen fordern, dass die Apotheker weiterhin den mit dem AMNOG für zwei Jahre vorgegebenen Abschlag von 2,05 Euro pro Packung an die GKV abführen. Abschließend entscheiden muss über die genaue Rabatthöhe für 2013 die Schiedsstelle. (cw)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Kabinett billigt E-Health-Gesetz: Entwurf mit Lücken

Das Bundeskabinett hat den Entwurf für das E-Health-Gesetz verabschiedet. Doch bei telemedizinischen Leistungen dreht sich die Diskussion weiter im Kreis - etwa bei der Fernüberwachung von Schrittmachern und Defibrillatoren. Anders in den USA. mehr »

Vorsicht vor FSME: Drei neue Risiko-Landkreise

In Deutschland ist die Zahl der Risikogebiete für die von Zecken übertragene FSME gestiegen. Das RKI weist drei Kreise mehr aus als noch 2014. In insgesamt 145 Landkreisen wird Bewohnern und Besuchern zur FSME-Impfung geraten. mehr »

Abrechnungstipp: Auf GOÄ-Schwellenwerte achten!

Bei der Abrechnung nach GOÄ sind viele Ärzte unsicher - oft werden Begriffe verwechselt oder falsch interpretiert. Ein Abrechnungsexperte gibt Tipps, worauf zu achten ist. mehr »