Ärzte Zeitung, 02.07.2013

Apotheker

Neue Rabatte bedeuten Arzneiwechsel

Rabattverträge mehrerer Kassen sind Ende Juni ausgelaufen oder zu Beginn des neuen Monats neu gestartet.

BERLIN. Auf viele gesetzlich krankenversicherte Patienten kommen beim nächsten Gang in die Apotheken Änderungen zu: Neue Rabattverträge sind zum 1. Juli in Kraft getreten. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) spricht davon, dass "Millionen Patienten auf neue Arzneimittel umgestellt werden" müssen.

Dabei betont der DAV, dass jede Apotheke das von der Kasse vorgesehene Rabattarzneimittel abgeben müsse - bei gleichem Wirkstoff, gleicher Wirkstärke, gleicher oder als austauschbar festgesetzter Darreichungsform, identischer Packungsgröße und Zulassung für ein gleiches Anwendungsgebiet.

Nach Angaben des DAV sind seit Monatsanfang von insgesamt 24.800 Rabattmedikamenten 38 Prozent (9400) von der Zuzahlung ganz oder teilweise befreit. Bedingung dafür ist, dass der Preis mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt.

Nicht betroffen von der Umstellungswelle sind AOK-Versicherte. Im AOK-Verbund sind neue Rabatt-Tranchen bereits zum 1. Juni in Kraft getreten. Davon betroffen sind 91 Wirkstoffe. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »