Ärzte Zeitung online, 07.10.2013

Arzneimittelausgaben

Keine Dynamik im Pharmamarkt

Auch wenn zum Jahreswechsel der erhöhte Zwangsrabatt und das Preismoratorium fallen - jenseits des Einmal-Effekts bleibt der Arzneimittelmarkt ohne jegliche Dynamik.

Von Helmut Laschet

Keine Dynamik im Pharmamarkt

Preisentwicklung bei Medikamenten: Wie geht‘s unter der künftigen Regierung weiter?

© Ostromec / fotolia.com

Traditionell im Oktober muss der Schätzerkreis beim Bundesversicherungsamt seine Prognose für die Einnahmen- und Ausgabenentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung abgeben.

Auf der Basis dieser Daten werden dann die Zuweisungen an die Krankenkassen aus dem Gesundheitsfonds entsprechend dem morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich für 2014 festgelegt.

In diesem Jahr steht der Schätzerkreis vor einer Besonderheit: Nach geltendem Recht läuft der zum 1. August 2010 von sechs auf 16 Prozent erhöhte Rabatt für Arzneimittel ohne Festbetrag zum Jahreswechsel aus und fällt automatisch auf sechs Prozent zurück.

Was das genau für die Kassen bedeutet, und weitere Hintergründe zum politischen Kuriosum, lesen Sie exklusiv in der App...

 

Jetzt auch auf Android lesen ...Jetzt gleich lesen ...

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »