Ärzte Zeitung, 20.05.2015

IMS Health

Impfausgaben steigen deutlich

FRANKFURT/MAIN. Die Ausgaben der Krankenkassen für Impfstoffe haben im ersten Quartal um rund sieben Prozent auf 227 Millionen Euro zugelegt. Das meldet das Beratungsunternehmen IMS Health mit Verweis auf das Vorjahresquartal.

Im März fiel der Zuwachs mit 23 Prozent besonders stark aus. Hierbei wies die Gruppe der Mehrfach-Impfstoffe etwa gegen Masern/Mumps mit 44 Prozent die höchste Zuwachsrate auf.

Bewegung gab es im ersten Quartal auch bei den Zwangsabschlägen für Pharmahersteller. Diese legten im Vergleich zum Vorjahresquartal um 26 Prozent auf rund 560 Millionen Euro zu.

Grund ist zum einen, dass im ersten Quartal 2014 der Abschlag noch sechs Prozent betrug, nun sind es sieben Prozent.

Zum anderen sind die Einsparungen der Kassen durch Erstattungsbeträge, die als Folge einer frühen Nutzenbewertung ausgehandelt wurden, sprunghaft gestiegen. Sie wuchsen um 156 Prozent auf 146 Millionen Euro.

Die Nachlässe, die Apotheken den Kassen gewähren müssen, wuchsen im ersten Quartal um ein Prozent auf 286 Millionen Euro, gab IMS Health bekannt. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

QuaMaDi wird fortgesetzt

Aufatmen im Norden: KV und Kassen haben sich auf den Fortbestand des Brustkrebsfrüherkennungsprogramm QuaMaDi geeinigt. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »