Ärzte Zeitung, 26.05.2015

Sachsen

Arzneikosten steigen um vier Prozent

LEIPZIG. Sachsens Ärzte haben ihren Kassenpatienten im vergangenen Jahr Arzneimittel im Wert von mehr als 2,5 Milliarden Euro verordnet.

Das waren 97 Millionen Euro mehr als noch ein Jahr zuvor, was einem Anstieg um rund vier Prozent entspricht, wie die TK Sachsen mit Verweis auf Daten des GKV-Spitzenverbandes mitteilte.

Im Durchschnitt hat jeder Sachse somit im Jahr 2014 Medikamente im Wert von 674 Euro erhalten. Die Pro-Kopf-Verordnungen lagen im Freistaat um rund 104 Euro über dem bundesweiten Schnitt, im deutschlandweiten Vergleich nahm Sachsen den dritten Platz ein.

Spitzenreiter war Hamburg mit 722 Euro pro Kopf, die niedrigsten Beträge wurden mit 514 Euro in Bayern verzeichnet. (lup)

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (6985)
Sachsen (397)
Organisationen
TK (2258)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

"Digitalisierung lässt sich nicht klein hoffen"

Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten, die Ärzte sollten sich daher aktiv daran beteiligen, appellierte der Blogger Sascha Lobo auf dem Ärztetag. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

Massive Technik-Pannen behindern Ärztetag

Nicht einsehbare Anträge, verschobene Abstimmungen: Technische Probleme machen Delegierten und Journalisten gestern unmd heute auf dem Ärztetag arg zu schaffen. mehr »