Ärzte Zeitung, 14.12.2015

EMA

Die Ziele des neuen Direktors

LONDON. Guido Rasi, seit Mitte November neuer Direktor der europäischen Arzneimittelbehörde EMA, hat zu Beginn seiner Amtszeit Ziele für die kommenden fünf Jahre formuliert.

Bei einem Pressetermin kündigte Rasi am Donnerstag unter anderem an, die Behörde wolle künftig besonders solchen Arzneimitteln Aufmerksamkeit schenken, von denen zu erwarten sei, dass sie das Leben von Patienten entscheidend verbessern.

Zudem bekräftigte Rasi das Commitment der EMA, Forschern und Öffentlichkeit größtmöglichen Zugang zu klinischen Daten zu gewähren.

Und da sich die EMA am Patientennutzen orientiere, so Rasi, müssten Patientenvertreter künftig noch stärker an den Zulassungs- und Überwachungsprozessen beteiligt werden. (cw)

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (6989)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »