Ärzte Zeitung, 29.09.2016

Medikationsplan

Ärzte wollen Apotheker einbinden

BERLIN. Der Spitzenverband der Fachärzte (SpiFa) unterstützt die Forderung der Bundesapothekenkammer nach einer Einbindung der Apotheker in die Erstellung und Aktualisierung des Medikationsplans.

Der Gesetzgeber habe nicht berücksichtigt, dass chronisch kranke Patienten mit Multimedikation überwiegend eine Stammapotheke ihres Vertrauens hätten, die zusätzlich auch rezeptfreie Arzneimittel berücksichtigen und mit den verordneten Medikamenten abstimmen könnte, sagt SpiFa-Hauptgeschäftsführer Lars Lindemann. Es sei deshalb notwendig, dass von Beginn an ein durch Arzt und Apotheker koordiniertes Medikationsmanagement stattfindet, das auch dem Apotheker honoriert werden müsse. (HL)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »