Ärzte Zeitung, 29.09.2016

Medikationsplan

Ärzte wollen Apotheker einbinden

BERLIN. Der Spitzenverband der Fachärzte (SpiFa) unterstützt die Forderung der Bundesapothekenkammer nach einer Einbindung der Apotheker in die Erstellung und Aktualisierung des Medikationsplans.

Der Gesetzgeber habe nicht berücksichtigt, dass chronisch kranke Patienten mit Multimedikation überwiegend eine Stammapotheke ihres Vertrauens hätten, die zusätzlich auch rezeptfreie Arzneimittel berücksichtigen und mit den verordneten Medikamenten abstimmen könnte, sagt SpiFa-Hauptgeschäftsführer Lars Lindemann. Es sei deshalb notwendig, dass von Beginn an ein durch Arzt und Apotheker koordiniertes Medikationsmanagement stattfindet, das auch dem Apotheker honoriert werden müsse. (HL)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »