Ärzte Zeitung, 10.03.2008

DMP-Pauschale im Norden zieht 600 Ärzte an

BAD SEGEBERG (di). Die erhöhte Pauschale für neu eingeschriebene DMP-Patienten stößt auf hohes Interesse bei den Ärzten. Schon rund 600 Ärzte haben der Ärztegenossenschaft, die das Zusatzhonorar mit AOK und DAK ausgehandelt hatte, ihre Teilnahme erklärt. Nun ist auch der Landesverband Nord der Betriebskrankenkassen der Vereinbarung beigetreten. Gespräche werden auch mit der Barmer Ersatzkasse geführt.

Bis zur Jahresmitte erhalten Ärzte im Norden für jeden neu eingeschriebenen DMP-Patienten der beigetretenen Kassen 40 Euro statt bislang 25 Euro.

Voraussetzung ist lediglich, dass sie der Ärztegenossenschaft eine Teilnahmeerklärung übersenden, die im Internet heruntergeladen werden kann. Die Ärzte müssen nicht Mitglied der Genossenschaft sein. Ziel der befristeten Vereinbarung ist es, möglichst viele DMP-Patienten zu gewinnen, um über den Risikostrukturausgleich zusätzliche Geldzuflüsse für den Norden zu bewirken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »