Ärzte Zeitung, 30.06.2008

Warndatei der Pädiater - Verstoß gegen Berufsrecht?

DUISBURG (eb). Eine von Kinderärzten in Duisburg aufgebaute Warndatei über so genannte Risikokinder ist möglicherweise nicht mit dem ärztlichen Berufsrecht vereinbar, meldet der "Focus".

Die Ende 2007 von 26 Pädiatern etablierte Warndatei "Riskid" soll dem wechselseitigen Austausch der Ärzte über Kinder dienen, die als gefährdet durch Misshandlung oder Verwahrlosung gelten. 180 Kinder seien dort bisher erfasst. Nach einem Gutachten des Verfassungsrechtlers Stefan Huster ist dieser Austausch nicht mit der Schweigepflicht vereinbar, so der "Focus".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »