Ärzte Zeitung online, 07.08.2008

Immer mehr Ärzte in NRW-Kliniken

Zahl der Mediziner ist seit dem Jahr 2000 um 11,5 Prozent gestiegen

DÜSSELDORF (akr). In nordrhein-westfälischen Krankenhäusern arbeiten immer mehr hauptamtliche Mediziner, die Zahl der nichtärztlichen Angestellten geht dagegen zurück.

Nach Angaben des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik in NRW waren im Jahr 2007 rund 31 000 Ärzte in den Kliniken beschäftigt, das waren 11,5 Prozent mehr als im Jahr 2000. Die Zahl der nichtärztlichen Mitarbeiter sank im gleichen Zeitraum um 4,7 Prozent auf 199 000 Personen.

Gleichzeitig verringerten sich im bevölkerungsreichsten Bundesland zwischen 2000 und 2007 die vorgehaltenen Kapazitäten für die stationäre Behandlung von Patienten erheblich. Die Zahl der Klinikbetten ging um fast neun Prozent auf 124 000 zurück, die Zahl der Krankenhäuser nahm um 30 auf 432 ab.

Im Vergleich zu 2000 sank die Zahl der Behandlungstage im vergangenen Jahr um fast 15 Prozent auf 34,3 Millionen. 2007 wurden in den Kliniken NRWs rund vier Millionen Patienten behandelt. Ihre durchschnittliche Verweildauer lag bei 8,5 Tagen, im Jahr 2000 waren es noch 10,0 Tage.

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