Ärzte Zeitung, 27.08.2008

Ministerin beklagt verengte Debatte über Gesundheit

WIESBADEN (ine). Die Überalterung der niedergelassenen Ärzte und der Kostendruck im Kliniksektor dürften nicht dazu führen, dass Lücken in der Versorgung entstehen. Davor hat Hessens Sozialministerin Silke Lautenschläger (CDU) beim Wiesbadener Gesundheitsforum gewarnt.

Hessen sei ein leistungsstarkes Bundesland und im stationären und ambulanten Bereich "bestens positioniert". Das Gesundheitswesen wird nach Meinung Lautenschlägers häufig ausschließlich als Kostenfaktor wahrgenommen, der volkswirtschaftliche Nutzen trete oft in den Hintergrund.

"Schon heute ist die hessische Gesundheitswirtschaft der Arbeitgeber für über 300 000 Beschäftigte", so Lautenschläger in einer Mitteilung. Zentrale Ziele müssten deshalb die Standortsicherung und der Erhalt und der Ausbau von Arbeitsplätzen in der Gesundheitswirtschaft sein.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »