Ärzte Zeitung, 18.09.2008

Öffnung der Kliniken für vier neue Indikationen

BERLIN (fst). In zugelassenen Krankenhäusern können künftig Patienten mit vier schweren Erkrankungen ambulant zu Lasten der GKV behandelt werden. Die Ergänzungen der Richtlinie nach Paragraf 116 b SGB V sind gestern in Kraft getreten.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte die Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses von Mitte Juni nicht beanstandet. Möglich ist die ambulante Behandlung nun für Patienten mit schwerer chronischer Herzinsuffizienz, mit Augentumoren, mit besonders schwerer Verlaufsform von Rheuma und mit HIV.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »