Ärzte Zeitung, 25.09.2008

Zahl der Zahnärzte ist erstmals gesunken

BERLIN (fst). Die Zahl der Vertragszahnärzte in Deutschland ist nach Angaben der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) erstmals auf 55 023 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt entspricht das einem Rückgang von 0,8 Prozent.

Nach Angaben von KZBV-Vorstandschef Dr. Jürgen Fedderwitz hat die Zahnarztdichte bis Ende 2006 bisher stets zugenommen. "Doch seit Anfang 2007 sind die Quartalszahlen jeweils leicht rückläufig. Das ist ein Novum", sagte Fedderwitz. Versorgungsengpässe seien aber nicht in Sicht: "Wir haben eine solide flächendeckende Versorgung mit zahnärztlichen Leistungen, auch in ländlichen und dünn besiedelten Gebieten."

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17125)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »