Ärzte Zeitung, 02.10.2008

IV-Verträge sollen Alternative sein zur Regelversorgung

Mit dem Auslaufen der Anschubfinanzierung für Integrationsverträge werden die Kassen ihre Vertragspolitik überprüfen. Davon geht die Regierung aus. Ob Integrationsverträge beendet oder fortgeführt werden, werde beispielsweise davon abhängen, ob "Verträge die Qualität gesteigert, die Wirtschaftlichkeit erhöht und/ oder die Versichertenbindung gefestigt" haben, schreibt die Regierung in der Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion.

Trotz der über 5500 IV-Verträge sei das "Potenzial dieses Erfolgsmodells" nicht ausgeschöpft. Die Mehrzahl der Verträge sei auf enge Indikationen bezogen. So wurde nur in wenigen Projekten die breite Abdeckung des Krankheitsgeschehens in einzelnen Regionen erprobt. Die jüngste Gesundheitsreform hat nach Ansicht der Regierung die Weichen gestellt, damit die integrierte Versorgung "zu einer Alternative zur Regelversorgung heranwächst". (fst)

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