Ärzte Zeitung online, 24.10.2008

Zahnärzte fordern Honorar-Angleichung zwischen Ost und West

STUTTGART (dpa). Die Zahnärzte in Deutschland dringen darauf, 19 Jahre nach dem Fall der Mauer die Einkommensunterschiede zwischen Ost und West abzuschaffen. Nachdem dieser Schritt bei den niedergelassenen Ärzten bereits vollzogen sei, müsse auch die Differenz von bis zu 15 Prozent bei den Zahnmedizinern ausgeglichen werden.

"Für den Ost-West-Ausgleich brauchen wir 140 Millionen Euro im Jahr. Das entspricht 0,015 Beitragssatzpunkten", sagte Dr. Jürgen Fedderwitz, Vorsitzender der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, am Freitag in Stuttgart. Dies dürfe aber nicht auf Kosten der West-Kollegen geschehen.

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