Ärzte Zeitung, 12.11.2008

Neuer Tarifvertrag für Ärzte bei Vivantes

BERLIN (ami). Für die rund 1500 Ärzte des größten kommunalen Klinikkonzerns Deutschlands Vivantes in Berlin gilt ab 2009 ein neuer arztspezifischer Tarifvertrag. Sie sollen zwischen acht und 15 Prozent mehr Gehalt bekommen.

Darauf haben sich am gestrigen Dienstag die Ärztegewerkschaft (MB) und der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) Berlin geeinigt. Bislang galt ein unternehmensspezifischer Vorschalttarifvertrag, weil der Berliner Klinikkonzern die bundesweiten Abschlüsse nicht mitgetragen hat. Jetzt soll das Lohnniveau der Vivantes-Ärzte angeglichen werden.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16858)
Organisationen
Marbuger Bund (1029)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »