Ärzte Zeitung, 13.11.2008

Personalkosten sollten besser finanziert werden

STUTTGART (mm). Um den Personalabbau in Kliniken zu stoppen, muss nach Angaben von Matthias Einwag, Verbandsdirektor der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft, die volle Finanzierung der Personalkostensteigerungen gewährleistet werden.

Aus einer Studie des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) gehe hervor, dass durchschnittlich 500 Pflegestellen in den letzten fünf Jahren verloren gegangen seien. Diese bundesweite angespannte finanzielle Lage der Kliniken sei auch in Baden-Württemberg feststellbar.

Dabei stehe die große Bewährungsprobe erst noch bevor, weil sich im Jahr 2009 die Personalkosten aufgrund der Tarifverträge um fünf Prozent erhöhen würden. "Das von der Bundesregierung geplante Programm zum Personalaufbau in der Pflege wird zwar grundsätzlich begrüßt, ist aber in der Ausgestaltung völlig unzureichend, weil die zusätzlichen Personalkosten nicht voll finanziert werden", so Einwag.

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Berufspolitik (17369)

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