Ärzte Zeitung, 05.12.2008

Neuer Gesetzesantrag zu Spätabtreibungen

BERLIN (dpa). In der Diskussion um Spätabtreibungen liegt ein weiterer Vorschlag auf dem Tisch. Bundestagsabgeordnete von SPD und Grünen stellten am Mittwoch einen Antrag vor, der eine intensivere Beratung vor und nach vorgeburtlichen Untersuchungen fordert.

Zugleich müssten die Bedingungen für ein Leben mit behinderten Kindern verbessert werden. Änderungen an den bestehenden Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch werden abgelehnt.

Damit wendet sich die Initiative gegen einen Antrag aus der Union, der Ärzte zu einer Beratung für Schwangere verpflichten will.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »