Ärzte Zeitung, 12.12.2008

Horst Köhler würdigt Suchthilfe

Bundespräsident Köhler informierte sich in Berlin über die Arbeit der nach eigenen Angaben größten Suchthilfe-Einrichtung Synanon.

Foto: Bauchspieß

BERLIN (ble). Bundespräsident Horst Köhler hat sich gestern in Berlin vor Ort ein Bild über die Arbeit der Suchthilfegesellschaft Synanon gemacht.

Das Staatsoberhaupt stattete den Bewohnern des Synanon-Hauses im Stadtteil Kreuzberg einen Besuch ab und aß gemeinsam mit ihnen zu Mittag. Außerdem sprach er mit Vertretern des Vorstands sowie des Kuratoriums.

Seit der Gründung von Synanon 1971 haben mehr als 22 000 Menschen die Hilfe der Gesellschaft in Anspruch genommen. Wer aufgenommen werden will, muss sich absolut gewaltfrei verhalten und klare Regeln befolgen: So sind Suchtmittel aller Art, auch Tabak, verboten.

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