Ärzte Zeitung, 18.12.2008

Minister lädt KV und Kassen in Bayern zum Gespräch

MÜNCHEN (sto). Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder will die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) und die Krankenkassen noch vor Weihnachten zu einem Gespräch über die Honorare im kommenden Jahr zusammenbringen.

Nach dem Schiedsspruch vom vergangenen Freitag, der bayerische Besonderheiten nicht berücksichtigt (wir berichteten), erklärte Söder, er könne die Enttäuschung der Vertragsärzte verstehen. Die Krankenkassen müssten jetzt nachbessern. Grundübel für die gegenwärtige Vergütungssituation sei die Honorarreform, die die Preise für ärztliche Leistungen bundesweit nivelliere und die Verteilungsspielräume auf regionaler Ebene massiv einschränke, erklärte Söder.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »