Ärzte Zeitung, 18.12.2008

Ärger um Vertrag der AOK Bayern mit Hausärzteverband

MÜNCHEN (sto). Der neue Hausarztvertrag zwischen der AOK Bayern und dem Bayerischen Hausärzteverband (BHÄV), der ab 1. April 2009 als Vertrag nach Paragraf 73b SGB V außerhalb der KV abgerechnet werden soll, hat gestern bei der KV Bayerns (KVB) sowie bei den Ersatzkassen und den BKKen ablehnende Reaktionen ausgelöst.

Die KVB warnt vor einer Ungleichbehandlung von Ärzte und Patienten und fordert gerechte Honorare für alle. Ersatzkassen und BKKen fühlen sich von der ultimativen Forderung des Hausärzteverbandes nach einem gleichlautenden Vertrag unter Druck gesetzt und erwägen "rechtliche Schritte".

Lesen Sie dazu auch:
Bayerisches Vertragswunder: AOK und Hausärzte einig

Lesen Sie dazu auch:
Vertragscoup von AOK und Hausärzten in Bayern sorgt für Ärger

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »