Ärzte Zeitung online, 28.01.2009

Hartmannbund attackiert Hoppenthaller

NEU-ISENBURG (eb). Die Ankündigung des bayerischen Hausärztechefs, Patienten - außer in Notfällen - nur noch dann zu behandeln, wenn sie sich in einen Hausarzt-Vertrag eingeschrieben haben, hat der Hartmannbund-Vorsitzende Dr. Kuno Winn als "Abart" des Wettbewerbs und Zerstörung des Vertrauensverhältnisses zwischen Arzt und Patient kritisiert.

Patienten müssten von den Vorteilen der Einschreibung überzeugt sein, sie dürften nicht bedrängt oder in Verträge hingezwungen werden. Indirekt verantwortlich machte Winn für solche Entwicklungen eine "verfehlte Gesundheitspolitik".

Lesen Sie dazu auch:

Hausarztvertrag abgelehnt - das soll Folgen haben

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