Ärzte Zeitung, 17.03.2009

ADHS-Teams für Zappelphilippe im Südwesten

STUTTGART/BERLIN (fst). Anfang April wird in Baden-Württemberg ein Vertrag starten, durch den Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit- (Hyperaktivitäts-)Syndrom (AD[H]S) besser als bisher versorgt werden sollen. Teilnehmen können bisher BKK-versicherte Kinder. Vertragspartner sind KBV, KV Baden-Württemberg und die Vertragsarbeitsgemeinschaft der Betriebskrankenkassen im Südwesten.

Profitieren könnten von dem Vertrag, der eine Orientierung der Behandlung an neuen wissenschaftlichen Leitlinien vorsieht, etwa 16 000 Kinder und Jugendliche. Rechtsgrundlage der Vereinbarung ist Paragraf 73 c SGB V. Das Vertragskonzept entstammt der so genannten Vertragswerkstatt der KBV und war im Mai 2008 vorgestellt worden (wir berichteten). Ein Versorgungsziel ist die Zusammenarbeit von Ärzten und Psychotherapeuten in regionalen AD(H)S-Teams. Nur Patienten mit einer gesicherten Diagnose sollten an dem Programm teilnehmen, hieß es im KBV-Vertragsentwurf.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »