Ärzte Zeitung, 25.03.2009

Verah hält jetzt Einzug in die Hausarztpraxen

Köln (iss). In Nordrhein können nun Versorgungsassistentinnen (Verah) in der Hausarztpraxis aktiv werden. Die ersten beiden medizinischen Fachangestellten haben das 200-Stunden-Curriculum erfolgreich absolviert, das der Hausärzteverband mit dem Verband medizinischer Fachberufe entwickelt hat. "Hausarztpraxen investieren mit dieser Qualifikation in die Zukunft, trotz angespannter Haushaltslage", sagt der Vorsitzende des Hausärzteverbands Nordrhein Dr. Dirk Mecking. Zurzeit machen weitere 20 Fachangestellte die Ausbildung zur Verah. Diese Kräfte würden in den Praxen künftig immer wichtiger. "Angesichts des drohenden Hausärztemangels müssen qualifizierte Praxismitarbeiterinnen delegierbare Tätigkeiten übernehmen, damit die Versorgung auf hohem Niveau erhalten wird."

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