Ärzte Zeitung, 25.03.2009

Verah hält jetzt Einzug in die Hausarztpraxen

Köln (iss). In Nordrhein können nun Versorgungsassistentinnen (Verah) in der Hausarztpraxis aktiv werden. Die ersten beiden medizinischen Fachangestellten haben das 200-Stunden-Curriculum erfolgreich absolviert, das der Hausärzteverband mit dem Verband medizinischer Fachberufe entwickelt hat. "Hausarztpraxen investieren mit dieser Qualifikation in die Zukunft, trotz angespannter Haushaltslage", sagt der Vorsitzende des Hausärzteverbands Nordrhein Dr. Dirk Mecking. Zurzeit machen weitere 20 Fachangestellte die Ausbildung zur Verah. Diese Kräfte würden in den Praxen künftig immer wichtiger. "Angesichts des drohenden Hausärztemangels müssen qualifizierte Praxismitarbeiterinnen delegierbare Tätigkeiten übernehmen, damit die Versorgung auf hohem Niveau erhalten wird."

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16853)
Organisationen
VMF (79)
Personen
Dirk Mecking (88)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »