Ärzte Zeitung, 06.05.2009

Diskussion um Zahlungen an Contergan-Opfer

BERLIN (bee). Bei einer Anhörung im Bundestag zur Änderung des Contergangesetzes haben sich Experten uneins gezeigt über Modalitäten der Auszahlungen an Betroffene.

Grundsätzlich begrüßten die Sachverständigen, dass 100 Millionen Euro ausgeschüttet werden sollen. Aufgebracht wird die Summe hälftig durch das Unternehmen Grünenthal und aus dem Kapitalstock der Stiftung. Kontrovers wurde debattiert, ob die Entschädigung sofort oder in jährlichen Raten über 25 Jahre ausgezahlt werden soll. Vertreter der Contergan-Geschädigten plädierten für ein Wahlrecht.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17369)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »