Ärzte Zeitung, 09.06.2009

Hansen: "Es wurde unerträglich"

KÖLN(iss). In der KV Nordrhein wird zurzeit geprüft, welche Folgen die Kündigung des Vorstandsvorsitzenden Dr. Leonhard Hansen und seines Vize Dr. Klaus Enderer haben werden. Wirksam wird die Kündigung Ende 2009, also ein Jahr vor Ablauf der regulären Amtszeit. Bis Jahresende wollen beide die Geschäfte weiterführen.

Noch ist nicht klar, ob die Nachfolger für ein Jahr oder für sechs Jahre bestimmt werden. Auch komplette Neuwahlen zur KVNo-Vertreterversammlung sind ins Gespräch gebracht worden. Für Hansen ist sein Entschluss unverrückbar. Zwar hätten ihn viele Ärzte und Vertreter von Politik und Krankenkassen zum Bleiben aufgefordert, sagt Hansen der "Ärzte Zeitung". Für ihn sei aber das Maß des Erträglichen überschritten. "Ich werde meine Kündigung schriftlich einreichen."

Lesen Sie dazu auch:
Zermürbt und zerrieben - warum die Realos Hansen und Enderer der KV kündigen

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Entfremdete Manager

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »