Ärzte Zeitung, 17.06.2009

Generalinspekteur greift Bundeswehr-Ärzte an

BERLIN(bee). Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, hat die Ärzte in der Bundeswehr scharf angegriffen. Bei einer Veranstaltung des Bundeswehrverbandes warf er den Soldaten eine "fragwürdige Einstellung zum Dienen" vor.

Aus seinem Ärger über die Ärzte machte der oberste Soldat der Armee keinen Hehl, da sie sich über schlechte Bezahlung und viele Dienste beklagen: "Da sind viele dabei, die wären im zivilen Leben nicht Arzt geworden." Schneiderhan verwies darauf, dass es bei der Bundeswehr keinen Numerus clausus für das Medizinstudium gebe.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17116)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »