Ärzte Zeitung, 02.07.2009

Beske: Über Priorisierung sachlicher diskutieren!

BERLIN (hom). Der Direktor des Instituts für Gesundheits-System-Forschung in Kiel, Professor Fritz Beske, hat eine sachlichere Debatte über Priorisierung im Gesundheitswesen angemahnt. Tatsache sei, "dass mit begrenzten Mitteln nicht unbegrenzt Leistungen zu erbringen sind", sagte Beske auf einer Tagung des Bundesverbands Medizintechnologie in Berlin.

Der GKV-Leistungskatalog solle künftig nur noch die medizinische Grundversorgung abdecken. Darüber hinausgehende "Wünsche in Art und Umfang medizinischer Leistungen" müsse der Versicherte selber bezahlen, sagte Beske.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »