Ärzte Zeitung, 02.07.2009

Beske: Über Priorisierung sachlicher diskutieren!

BERLIN (hom). Der Direktor des Instituts für Gesundheits-System-Forschung in Kiel, Professor Fritz Beske, hat eine sachlichere Debatte über Priorisierung im Gesundheitswesen angemahnt. Tatsache sei, "dass mit begrenzten Mitteln nicht unbegrenzt Leistungen zu erbringen sind", sagte Beske auf einer Tagung des Bundesverbands Medizintechnologie in Berlin.

Der GKV-Leistungskatalog solle künftig nur noch die medizinische Grundversorgung abdecken. Darüber hinausgehende "Wünsche in Art und Umfang medizinischer Leistungen" müsse der Versicherte selber bezahlen, sagte Beske.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »