Ärzte Zeitung, 27.07.2009

Landtag sorgt sich um Qualifikation von Ärzten

STUTTGART(mm). Der Sozialausschuss des baden-württembergischen Landtags will prüfen, ob und wenn ja, welche zusätzlichen fachlichen Voraussetzungen bei Ärzten notwendig sind, um die Versorgung von Contergan-Geschädigten zu verbessern.

Es gebe in Baden-Württemberg bisher keine Fort- oder Weiterbildung, die Ärzte für die Behandlung Contergan-Geschädigter qualifiziere. Bisher sei weder beim Sozialministerium noch bei der Landesärztekammer ein Bedarf für besonders geschulte Ärzte artikuliert worden.

Nach Angaben der Vorsitzenden des Sozialausschusses, der Grünen Abgeordneten Brigitte Lösch, haben die Ausschussmitglieder angeregt, ein Kompetenzzentrum einzurichten. Bislang gebe es bundesweit lediglich einen Arzt, der Kollegen bei Fragen der Versorgung Contergan-Geschädigter zur Seite stehe.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17336)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »