Ärzte Zeitung online, 29.07.2009

Marburger Bund und Hartmannbund arbeiten zusammen

LEIPZIG(tra). Marburger Bund (MB) und Hartmannbund wollen ihre Schlagkraft in Sachsen bündeln. Beide Verbände wollen bei den Tarifverhandlungen strategisch gemeinsam vorgehen. Der Hartmannbund (HB) wird dem MB "stiller Partner im Hintergrund" sein und ihn direkt wie indirekt unterstützen, vereinbarten Verbandsvertreter.

"Der Hartmannbund mit mehr als 50 Prozent angestellten Ärzten hat ein originäres Interesse an guten Tarifabschlüssen", erklärte der sächsische HB-Vorsitzende Dr. Thomas Lipp. Auch bei Kammerversammlungen wollen die Partner nach Möglichkeit an einem Strang ziehen.

Beide Verbände machen sich für einheitliche Verträge für Weiterbildungsassistenten in Krankenhäusern stark, sagte Sabine Ermer vom MB. In Sachsen existiert das Problem, dass in manchen Häusern Weiterbildungsassistenten nicht als solche, sondern als Ärzte eingestellt werden. Weiterbildungsassistenten haben ein Recht auf Weiterbildung, Ärzte unterliegen den Verfügungen der Krankenhausleitung.

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MB-Zentrale betont: Keine Zusammenarbeit mit dem Hartmannbund

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