Ärzte Zeitung, 26.10.2009

Daniel Bahr wird Parlamentarischer Staatssekretär

Daniel Bahr wird Parlamentarischer Staatssekretär

Daniel Bahr, 32, rückt als Parlamentarischer Staatssekretär ins Gesundheitsministerium auf.

Foto: Imago

BERLIN (HL). Die Entscheidung fiel noch am Samstagnachmittag: Der FDP-Gesundheitspolitiker Daniel Bahr aus Münster wird im Bundesgesundheitsministerium Parlamentarischer Staatssekretär.

Bahr, der erst 32 Jahre alt ist, hat inzwischen eine lange Karriere als Politiker hinter sich. Der gelernte Bankkaufmann und Volkswirt engagierte sich früh in der FDP und war von 1999 bis 2004 Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen. Seit 2001 ist er Mitglied im FDP-Bundesvorstand.

2002 wurde Bahr über die nordrhein-westfälische Landesliste in den Bundestag gewählt. In seiner Fraktion wurde er Sprecher für demografische Entwicklung, Behindertenpolitik und Pflege. Seit 2005 ist er gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion und im Gesundheitsausschuss des Bundestages.

Trotz junger Jahre kann Bahr, der nun seine dritte Legislaturperiode antritt, inzwischen als gestandener Gesundheitspolitiker gelten. Nicht zuletzt sein enormer Fleiß bürgt dafür. Der ausgesprochen eloquente Politiker hat vor allem bei niedergelassenen Ärzten ein gutes Standing.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Hoher Anspruch und raue Realität

Lesen Sie dazu auch:
Koalition setzt auf Neustart in der Gesundheitspolitik
Gesundheitsminister Philipp Rösler - die Person ist auch Programm
Teure Medizin für eine alternde Gesellschaft
Der erste Liberale führt das Gesundheitsressort
Regierungswechsel - Stühlerücken auf der Leitungsebene

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »