Ärzte Zeitung, 09.11.2009

Heilbäder und Kliniken werben für Stellenwert der Reha

STUTTGART (mm). Von der Medizinischen Rehabilitation profitieren nach Ansicht der baden-württembergischen Landesregierung und der Krankenhausgesellschaft (BWKG) nicht nur Patienten sondern auch die Wirtschaft.

An Rehabilitation zu sparen heißt, am falschen Ende zu sparen", warnte Thomas Reumann, Vorstandsvorsitzender der BWKG, beim Deutschen Reha-Tag der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft, der Privatkrankenanstalten und des Heilbäderverbandes Baden-Württemberg. Dennoch seien die GKV-Ausgaben für stationäre Reha von 2003 bis 2008 um rund 18 Prozent gesunken.

Und der Trend setze sich fort: Allein im ersten Halbjahr 2009 seien die Ausgaben bei den landesunmittelbaren Krankenkassen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund fünf Prozent zurückgegangen. Dies seien die ersten Folgen des Gesundheitsfonds, der zu Lasten von Baden-Württemberg gehe. "Hier muss die Politik eingreifen", so Reumann.

Thomas Halder, Amtschef im Landessozialministerium, sieht es ähnlich: "Rehabilitation ist außer Prävention, Behandlung und Pflege eine der vier Säulen des Gesundheitswesens", betonte er. Wer Lebensqualität und Wirtschaftskraft erhalten wolle, müsse in den Standortfaktor Gesundheit investieren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »