Ärzte Zeitung, 09.12.2009

800 von 2000 Ärzten folgen MB-Streikaufruf

BERLIN (chb). Mehr als 800 der etwa 2000 Ärzte der Deutschen Rentenversicherung (DRV) sind am Dienstag dem Streikaufruf des Marburger Bundes gefolgt. An der zentralen Kundgebung des Verbandes in Berlin nahmen nach MB-Angaben 200 Ärzte teil.

Sollten die Arbeitgeber ihr Angebot nicht nachbessern, würden die Arbeitskampfmaßnahmen intensiviert, kündigte der stellvertretende Vorsitzende des Marburger Bundes, Dr. Andreas Botzlar, an. Der Marburger Bund beklagt unter anderem, dass Fachärzte, die bei der DRV angestellt sind, fast 14 Prozent weniger verdienen als Kollegen an kommunalen Kliniken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »

Wer nicht hören will, den soll die Kita künftig melden

Prävention mit Drohgebärden: Künftig will das Bundesgesundheitsministerium nicht nur mit Bußgeld drohen, sondern auch die Kitas einspannen, um die Verweigerer einer verpflichtenden Impfberatung herauszufischen. mehr »