Ärzte Zeitung online, 05.01.2010

Ärzte bei der Rentenversicherung setzen ihre Streiks fort

HAMBURG/BOCHUM (fst). Ärzte an den Reha-Kliniken und Verwaltungsstellen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) haben ihre Streiks am Dienstag mit einer Kundgebung vor der Hauptverwaltung der DRV Knappschaft Bahn See in Bochum fortgesetzt. Die Ärzte fordern bessere Arbeitsbedingungen in Rehakliniken und im Sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung.

Zudem sollten die Gehälter auf das Niveau der Ärzte in kommunalen Kliniken angepasst werden. Diese Gleichstellung würden die Arbeitgeber bisher verweigern, kritisiert der Marburger Bund. "Wir werden den Druck jetzt weiter erhöhen", kündigte Dr. Andreas Botzlar, mb-Vize-Vorsitzender, an.

Nach Angaben des Verbands liegt das Angebot der DRV etwa zehn Prozent unter der tarifüblichen Bezahlung anderer Klinikträger.

Insgesamt sind bei der DRV etwa 2000 Ärzte beschäftigt. Sie arbeiten entweder in der Verwaltung und begutachten Anträge für Reha oder Erwerbsminderungsrente oder sie sind in den bundesweit etwa 100 Reha-Kliniken beschäftigt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »