Ärzte Zeitung online, 12.01.2010

Renten-Ärzte streiken an Reha-Kliniken

BERLIN (dpa). Die um mehr Gehalt kämpfenden Ärzte der Deutschen Rentenversicherung (DRV) treten bundesweit in den Streik. Von Dienstag bis Donnerstag werden die Rehabilitationseinrichtungen und der Sozialmedizinische Dienst der DRV auf eine Notbesetzung heruntergefahren, teilte die Ärztegewerkschaft Marburger Bund am Montagabend in Berlin mit.

Patienten würden nicht mehr aufgenommen. Auch die DRV-Hauptverwaltung in Berlin sei betroffen.

Die etwa 2000 Renten-Ärzte arbeiten in bundesweit rund 100 Reha-Kliniken oder in der Verwaltung, wo sie über Rentenanträge entscheiden. Nach Angaben des Marburger Bundes liegt ihre Bezahlung um etwa ein Zehntel unter dem Gehalt der Kollegen in den kommunalen Krankenhäusern. Bisher gibt es für sie keinen Tarifvertrag, erste Verhandlungen darüber waren Anfang Dezember 2009 gescheitert.

Der Marburger Bund kündigte eine Fortsetzung der Streiks in der kommenden Woche an, wenn die Arbeitgeber nicht mit einem Angebot an den Verhandlungstisch zurückkehren, das die Ärzte der Rentenversicherung mit den Ärzten an Akutkliniken gleichstelle.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »

"Harte Hand" schadet dem Schulerfolg

Den Lebenswandel eines Kindes kann ein sehr strenges Elternhaus negativ beeinflussen, belegt eine Studie. mehr »