Ärzte Zeitung, 28.01.2010

Zöller plant für 2011 ein Gesetz über Patientenrechte

BERLIN (eb). Der neue Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), strebt die zügige Verabschiedung eines Patientenrechtegesetzes ein.

Am Mittwoch erklärte Zöller vor dem Gesundheitsausschuss des Bundestags, sein Ziel sei es, dass 2011 ein entsprechendes Gesetz verabschiedet werde. Er verwies darauf, dass ein Patientenrechtegesetz im Koalitionsvertrag ausdrücklich vorgesehen sei.

Im Vorfeld werde er Gespräche mit Selbsthilfegruppen führen, sagte Zöller und kündigte bis Ende des Jahres ein Diskussionspapier an. Auch wolle er die Überlegungen der Vorgängerregierung "voll einbeziehen".

Im Sommer 2009 hatte die SPD-Fraktion Eckpunkte für ein Patientenrechtegesetz vorgelegt. Ziel war es, dass geschädigte Patienten schneller Schadenersatz und Schmerzensgeld erhalten können als bisher. Auch wollte die SPD den Kassen mehr Möglichkeiten geben, ihre Versicherten bei Verdacht eines Behandlungsfehlers zu unterstützen (wir berichteten).

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17107)
Personen
Wolfgang Zöller (285)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »