Ärzte Zeitung, 22.02.2010

Debatte über Zugang zum Medizin-Studium

BERLIN (dpa). In der schwarz-gelben Koalition wird über gelockerte Zugangsbeschränkungen für das Medizinstudium nachgedacht. "Es wird Zeit, dass wir offen über den Numerus clausus für das Medizinstudium sprechen", sagte die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrike Flach, der Tageszeitung "Die Welt". "Das Auswahlverfahren für das Studium wirkt wie eine Barriere bei der Versorgung mit Ärzten."

Flach schlug vor, mit den Bundesländern und möglicherweise auch mit Universitäten über gelockerte Zugangsmöglichkeiten zu verhandeln. Sie wolle den Numerus clausus nicht abschaffen, aber mindestens lockern, sagte die FDP-Politikerin. Dem Bericht zufolge erhalten derzeit Abiturienten in der Regel nur dann ohne Probleme eine Zulassung für das Medizinstudium, wenn sie im Abschlusszeugnis einen Notendurchschnitt von 1,4 oder besser haben. Im Wintersemester 2009/2010 seien mehr als vier Bewerber auf jeden der rund 8500 Studienplätze für Medizin gekommen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »