Ärzte Zeitung, 29.03.2010

Mehr Unterstützung für Kinder

WEIMAR (ras). In Deutschland ist die Kluft zwischen Kindern, die im Wohlstand und in bildungsnahen Familien und denen, die in Armut und in bildungsferner Umgebung aufwachsen, größer als in anderen EU-Ländern.

Daher müsse die Politik dafür sorgen, dass die Frühförderung ausgebaut und qualitativ verbessert wird, forderte Dr. Ulrich Fegeler, niedergelassener Pädiater in Berlin-Spandau und Sprecher im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Die medizinischen Möglichkeiten wie Logopädie, Ergotherapie oder Krankengymnastik seien nicht geeignet, frühkindliche Förderdefizite von Kindern aus Familien mit mangelhafter Entwicklungsanregung ausgleichen, sagte Fegeler.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »