Ärzte Zeitung, 13.04.2010

Hartmannbund fordert geregelte Arbeitszeiten

BERLIN (sun). Der Hartmannbund hat die Arbeitszeiten in deutschen Krankenhäusern bemängelt. Der Ärztemangel und die Zunahme der Patientenkontakte führe an den Kliniken zu einer "exzessiven Auslegung" des Arbeitszeitengesetzes. 24-Stunden-Dienste seien keine Ausnahme, sondern inzwischen die Regel im Arbeitsalltag der Ärzte. "Übermüdung gefährdet vor allem jeden Tag ganz konkret die Gesundheit von Ärzten und ihren Patienten", warnte Hartmannbund-Chef Professor Kuno Winn. Mit einer Plakataktion "Schlaftrunken ans Skalpell?" will der Verband auf das wachsende Problem aufmerksam machen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16871)
Organisationen
Hartmannbund (704)
Personen
Kuno Winn (161)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »