Ärzte Zeitung, 22.04.2010

Köhler mahnt Reform der Bedarfsplanung an

BERLIN (hom). Im Kampf gegen den drohenden Ärztemangel hat die KBV erneut eine grundlegende Reform der Bedarfsplanung gefordert. Ziel müsse es sein, den Behandlungsbedarf der Bevölkerung "kleinräumiger" zu erfassen, sagte KBV-Chef Dr. Andreas Köhler auf einer Sitzung des Gesundheitsausschusses des Bundestages. Davon ausgehend solle der Bedarf an Ärzten sektorenübergreifend abgebildet werden. Dies könne auf Länderebene in "Regionalverbünden" geschehen. In den Gremien vertreten sein sollten KVen, Landeskrankenhausgesellschaften, Ärztekammern sowie Landesministerien.

[26.04.2010, 15:24:29]
Dr. Reinhard Kennemann 
kleinräumige Bedarfsplanung
KBV-Chef Köhler missachtet ein weiteres Mal die Interessen der von Ihm angeblich vertretenen Kollegen. Anstatt sich für echte Verbesserungen der wirtschaftlichen Lage von Ärzten in Problemgebieten einzusetzen, fordert er weitere Einschränkungen der Niederlassungsfreiheit innerhalb der bisherigen KV- Bezirke. Das bischen Freiberuflichkeit, dass bislang noch existiert, wird von Herrn Köhler ohne Gegenleistung seitens der Politik oder der KrankenKassen geopfert. Wann wird dieser Herr auf den Gehaltslisten eines GKV-Verbandes erscheinen? zum Beitrag »

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