Ärzte Zeitung, 14.06.2010

Trauma-Netz in Düsseldorf will Versorgung stärken

DÜSSELDORF (akr). In der Region Düsseldorf haben sich 14 Kliniken zu einem Trauma-Netz zusammengeschlossen, um die Versorgung schwerstverletzter Unfallopfer zu verbessern. "Die teilnehmenden Krankenhäuser verpflichten sich, rund um die Uhr bei der gemeinsamen Behandlung dieser so genannten polytraumatisierten Patienten zusammenzuarbeiten und auch in Ausbildung und Qualitätssicherung zu kooperieren", teilt die federführende Uniklinik Düsseldorf mit.

Die Kliniken aus Krefeld, Mönchengladbach, Wuppertal und sechs weiteren Städten haben unter anderem ihre Abläufe und die Kooperation mit den Rettungsdiensten standardisiert. Außerdem nutzen sie die Möglichkeiten der Telemedizin, um Befunde an die überörtlichen Trauma-Zentren in der Universitätsklinik Düsseldorf und im Helios-Klinikum Krefeld zu übermitteln. In den Kliniken steht Patienten ein interdisziplinäres Ärzteteam zur Verfügung, dem unter anderem Unfallchirurgen und Radiologen angehören.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (16863)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »