Ärzte Zeitung, 29.09.2010

Hausärzte fordern Erhalt der Direktverträge

BERLIN (sun). Der Deutsche Hausärzteverband hat das Scheitern der Selbstverwaltung kritisiert, Honorare für niedergelassene Ärzte zu vereinbaren. "Die Mehrheit der niedergelassenen Ärzte muss ihre Praxen weiter in einer Situation extremer Unsicherheit betreiben", betonte Verbands-Chef Ulrich Weigeldt in Berlin anlässlich der Vertagung des Erweiterten Bewertungsausschusses (wir berichteten). Die Honorare im Kollektivvertragssystem entwickelten sich "unkalkulierbar". Die frei verhandelten Hausarztverträge müssten bleiben, denn diese sicherten den Hausärzten eine "kalkulierbare und transparente Vergütung".

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Berufspolitik (17543)

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