Ärzte Zeitung, 27.10.2010

Erste Gespräche zur Reform der Gebührenordnung

BMG, BÄK und PKV treffen sich am 4. November

BONN (HL). Zu einem ersten Gespräch über die Reform der GOÄ treffen am 4. November Vertreter der Bundesärztekammer und des Verbandes der privaten Krankenversicherung im Bundesgesundheitsministerium in Bonn zusammen.

Unstrittig ist dabei lediglich, dass die GOÄ nach 27 Jahren völlig veraltet und dringend modernisierungsbedürftig ist. In wesentlichen Punkten haben BÄK und PKV gegensätzliche, teils unvereinbare Vorstellungen von der Reform.

Die BÄK plädiert für eine nahezu lupenreine Einzelleistungsvergütung. Pauschalierungen und Komplexleistungen werden abgelehnt. Der Multiplikator soll beibehalten werden.

Vertragsmodelle mit selektivem Kontrahieren stoßen auf Widerstand. Basis ist für die BÄK ein eigenes in jahrelanger Arbeit entwickeltes Konzept.

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Windhorst: "Eine neue GOÄ muss die Hochleistungsmedizin abbilden"

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