Ärzte Zeitung, 10.01.2011

Söder: Selbstverwaltung bei Honorar überfordert

BERLIN (hom). Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) hat sich im Interview mit dem Magazin "Spiegel" dafür ausgesprochen, dass der Staat künftig Rahmenbedingungen für die Honorare der niedergelassenen Ärzte festlegt.

Geschehen könne dies in Form einer Rechtsverordnung durch die Bundesregierung, sagte Söder. "Dabei würden natürlich die verschiedenen Arztgruppen gehört."

Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) stießen bei "ihren wichtigsten Aufgaben immer wieder an Grenzen", kritisierte Söder. Vor allem die "selbstgemachten Honorarreformen" hätten an der Basis für Verdruss gesorgt.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17140)
Organisationen
Spiegel (1043)
Personen
Markus Söder (263)
[11.01.2011, 20:48:33]
Dr. Bernd Köppl 
Staatsmedizin pur
Wenn also die Selbstverwaltung beim ärztlichehn Honorar - besonders für Bayrische Ärzte - angeblich überfordert ist, dann muss der Staat es richten. Besser hätte es Die Linke auch nicht formulieren können. Da sieht man mal was aus Partein wird, die zu lange regieren.
B Köppl zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »