Ärzte Zeitung, 24.01.2011

Internistenverband sieht GKV neben der Spur

WIESBADEN (HL). Der Berufsverband Deutscher Internisten hat der Behauptung von Krankenkassenverbänden widersprochen, es gebe in Deutschland 25 000 Ärzte zu viel.

Sie gingen von einer veralteten und völlig unzureichenden Bedarfsplanung aus, sagte BDI-Präsident Dr. Wolfgang Wesiack am Montag.

Sie berücksichtigten nicht den medizinisch-technischen Fortschritt, die Alterung und wachsende Morbidität sowie die steigenden Ansprüche der Bevölkerung.

Außerdem vernachlässige sie die strukturellen Veränderungen in der Ärzteschaft: Abwanderung ins Ausland, Alterung und steigende Frauenzahl.

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