Ärzte Zeitung, 15.03.2011

Patientenberatung eröffnet wieder in Potsdam

POTSDAM (ami). Die Unabhängige Patientenberatungsstelle (UPD) in Potsdam hat Anfang März ihre Arbeit wieder aufgenommen. Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Die Linke) begrüßte die Wiedereröffnung ausdrücklich.

Die UPD musste Ende 2010 schließen, weil die Finanzierung im Rahmen der Modellprojekte beendet war. Jetzt startet sie mit Regelfinanzierung neu in der Trägerschaft der Verbraucherzentrale Brandenburg und des Sozialverbandes Berlin-Brandenburg.

"Der Bund hatte es nicht geschafft, rechtzeitig eine gesetzliche Grundlage für die Weiterfinanzierung zu schaffen. Für die Patienten fiel damit eine wichtige und von allen Seiten immer wieder als sehr erfolgreich bewertete Einrichtung aus - und wir mussten mit einer zweimonatigen Beratungslücke leben", so die märkische Ministerin.

Auf Betreiben ihres Ministeriums hat das Land Brandenburg gemeinsam mit Berlin eine Bundesratsinitiative zur Stärkung von Patientenrechten gestartet. Die Initiative zielt auf ein Bundesgesetz, das mehr Schutz, mehr Rechte, mehr Hilfe und mehr Unterstützung für Patienten festschreibt. Ein wichtiger Baustein sei die unabhängige Patientenberatung, so Tack.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17107)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »