Ärzte Zeitung, 31.03.2011

Wegfall der Öffnungsklausel für BÄK der richtige Weg

BERLIN (sun). Nach Ansicht der Bundesärztekammer (BÄK) ist der Verzicht auf eine Öffnungsklausel in der Gebührenordnung der Zahnärzte (GOZ) die richtige Weichenstellung.

"Es gibt keinen vernünftigen Grund, bei der anstehenden Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte einen anderen Kurs einzuschlagen", sagte BÄK-Vize Dr. Theodor Windhorst. Für Ärzte wäre mit der Öffnungsklausel ein "Preisdiktat durch die privaten Krankenversicherungen programmiert gewesen".

Das Bundesgesundheitsministerium hatte Anfang der Woche einen Referentenentwurf zur GOZ vorgelegt. Darin verzichtet das BMG auf eine Öffnungsklausel. So bleibe die Therapiefreiheit der Ärzte gewahrt und Patienten könnten weiterhin den Zahnarzt frei wählen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zeit für aggressive Maßnahmen

Viel Geschwätz, wenig Taten: Zeit für aggressive Weichenstellungen in der Diabetes-Prävention, meinen Fachleute. Sie fordern die Lebensmittel-Ampel und Steuern auf ungesunde Produkte. mehr »

Beim Thema Luftschadstoffe scheiden sich die Geister

Gesundheitliche Gefahren von Luftverschmutzung sehen Pneumologen vorrangig als ihr Thema an. Doch die Meinung der Fachärzte darüber ist nicht einhellig. Das zeigt sich auch im Vorfeld ihrer Fachtagung. mehr »

Patienten vertrauen auf Online-Bewertungen

In welche Praxis soll ich gehen? Ihre Entscheidung fällen Patienten zunehmend anhand von Online-Bewertungen – eine Chance für Ärzte, so eine neue Studie. mehr »