Ärzte Zeitung, 01.04.2011

Kammer Hessen in Sorge über Zukunft chronisch Kranker

FRANKFURT/MAIN (ine). "Chronisch Kranke sind kein unnützer Kostenfaktor", heißt es in einer Resolution von Delegierten der Landesärztekammer in Frankfurt/Main.

Die Ärztevertreter verlangen den Aufbau und den Erhalt der funktionsfähigen Versorgung für diese Patientengruppe. Dazu gehöre unter anderem auch die Bezahlung der Delegation ärztlicher Leistungen durch Medizinische Fachangestellte, die Abschaffung der Regressbedrohung gegen besonders engagierte Ärzte und der Ausbau von Hospiz- und Palliativeinheiten.

"Uns Ärzten ist bewusst, dass die höhere Lebenserwartung der Menschen den Sozialstaat vor eine Herausforderung stellt", heißt es weiter. Bei einer Verknappung der finanziellen Mittel sei jedoch zu befürchten, dass sich Schwerstkranke ungenügend versorgt und allein gelassen fühlten. Dadurch könne der Wunsch nach einer Ausweitung der Sterbehilfe aufkommen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17114)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »