Ärzte Zeitung, 03.04.2011

Mehr Rechtssicherheit für Hausärzte

BERLIN (eb). Eine neue gesetzliche Regelung soll künftig bei der Abrechnung von Leistungen in Hausarztverträgen mehr Rechtssicherheit geben.

Der Paragraf 295 im Sozialgesetzbuch V soll bis Juli 2011 dahingehend geändert werden, dass Informationen auch außerhalb des Kollektivvertragssystems an Hausärztliche Vertragsgemeinschaften (HÄVG) übermittelt werden dürfen.

Voraussetzung ist eine Information der Versicherten und deren schriftliche Einwilligung. Im vergangenen Jahr hatte das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein entschieden, dass Ärzte, die am Hausarztvertrag teilnehmen, Patientendaten nicht an die HÄVG weiterleiten dürfen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »