Ärzte Zeitung online, 07.04.2011

Kliniken unterstützen Versorgungsgesetz

BERLIN (dpa). Die deutschen Krankenhäuser unterstützen den Plan der Koalition, dass Patienten öfter in der Klinik ambulant behandelt werden, wenn in der Region ein Ärztemangel herrscht.

"Sie sind auch weiterhin bereit, im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Sicherstellung der ambulanten Versorgung mitzuwirken", sagte der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, in Berlin.

Das soll laut Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) und Koalition eines der Mittel sein, Ärztemangel auf dem Land zu begegnen.

Die Kliniken behandelten schon heute Millionen Patienten ohne Aufnahme auf eine Station, sagte Baum. Ambulante Spezialtherapien, etwa bei Krebs, sollten möglich bleiben, wenn eine Klinik dies leisten kann. Mittelkürzungen für die Kliniken sollten ausgesetzt werden.

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